Frauenfußball — Nachwuchs fördern lohnt sich

Fußball ist längst keine Männerdomäne mehr, obwohl er weiterhin stärker im Fokus steht als Frauenfußball. Jedoch hat sich im Laufe der Zeit viel im Frauenfußball getan. Die Fußball-Damen haben den Männern gezeigt, dass sie ihnen technisch und taktisch in nichts nachstehen. Harte Fights werden auch im Frauenfußball ausgetragen. An Nachwuchs mangelt es auch nicht. Viele Mädchen interessieren sich für diesen Sport. Hierbei können sie ihr Selbstvertrauen stärken, denn Fußball hat positive Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und das Zusammengehörigkeitsgefühl. Fußball macht Mädchen fit, stark und selbstbewusst.

Sportschule Potsdam

Die Sportschule Potsdam ist eine Eliteschule, die sich neben verschiedenen Sportarten auch für den Frauenfußball stark macht. Ausschließlich Mädchen werden in der Sportschule Potsdam gefördert. Hier dürfen mädchen fußball spielen und die Sportschule brachte bereits einige namhafte Spielerinnen wie etwa Bianca Schmidt, Felicitas Rauch und Viola Odebrecht auf den Weg.

Jährlich können sich talentierte Mädchen aus ganz Deutschland an der Sportschule bewerben. Der Unterricht wird ab der sechsten bis zur zehnten Klasse angeboten. Prämisse für die Aufnahme ist nicht alleine Begabung und der Spaß am Fußballsport. Hier zählt in erster Linie Leistungswille und Leistungsbereitschaft. Das Ziel ist: Es bis in die Nationalmannschaft und die Bundesliga zu schaffen.

Mädchen-Fußball — mit Spaß dabei

Wenn Mädchen mit Fußball in einem Verein spielen möchten, gibt es in der Regel wenige Vereine, die reine Mädchenmannschaften aufstellen. Fangen Mädels mit Fußballspielen an, dann spielen sie anfangs meist mit Jungs. Im Allgemeinen haben Jungs schon mehr Erfahrung, da sie eher anfangen zu spielen und Mädchen haben es häufig schwerer, nachzuziehen, obwohl sich Mädchen hier von den Knaben einige Tricks abschauen können. Junge Damen, die die Möglichkeit haben, sollten sich nach reinen Mädchenmannschaften umsehen und sich für diese entscheiden.

Auch Eltern sind stolz und fiebern mit, wenn die Tochter im Trikot auf dem Fußballplatz steht. Und wenn der Papa begeistert anfeuert, wird auch ein Tor zum „Kinderspiel“. Auch im Mädchen-Fußball gilt: Übung macht die Meisterin.